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Chichén Itzá
Zu einem Pflichtbesuch zählt auf jeden Fall Chichén
Itzá. Wer an die Mayakultur denkt, und sie hautnah erleben möchte,
der wird hier reich belohnt werden. Ca. 200 km entfernt von Cancún
liegen diese sehr gut restaurierten Ruinen der alten Zivilisation. Also
eine weite Anfahrt hat man hierher schon, aber es lohnt sich.
Das Aushängeschild dieser Stätte - wenn nicht sogar aller Stätten in Mexiko - ist natürlich die Pyramide des Kukulkán. Diese sehr bekannte Pyramide steht im Zentrum von Chichén Itzá und ist ca. 25 Meter hoch. Die Treppen auf jeder der vier Seiten sind sehr steil. Doch man kann sie besteigen, nur schwindelfrei sollte man sein. Denn rauf geht es vielleicht noch, doch beim Abstieg wird man sich der Höhe erst richtig bewußt.
So daß viele die Pyramide nur auf dem Hosenboden
rutschend hinabsteigen können. In der Mitte ist zwar eine Kette
zum Klettern angebracht, aber ob dies genug Sicherheit verschafft, muß
jeder selbst beurteilen. Einige, die sich den Abstieg nicht mehr zutrauten,
mußten sogar schon mit dem Hubschrauber abgeholt werden.
Auch sonst gibt es hier jede Menge von gut erhaltenen
Zeugnissen der Mayas zu sehen. Die reichen Verzierungen, die überall
an Säulen, Treppen und Fassaden zu bestaunen sind, sind sehr gut
erhalten bzw. restauriert.
Kurz hinter dem Eingang findet man den Ballspielplatz
(Juego del Pelota), ein 168 Meter langes und 36 Gelände,
wo früher das tödliche Ballspiel der Mayas durchgeführt
wurde. Zwei der Steinringe, durch die der Ball sollte, gibt es dort
noch heute zu sehen. Bei diesem brutalem Spiel durfte der Gewinner dem
Verlierer den Kopf abschlagen.
Auch ein Reiseführer, die es hier auch deutschsprachig gibt, bekommt man hier. Hinter dem Eingang, ein Stück geradeaus und dann rechts gibt es etwas versteckt ebenfalls noch ein kleines Gebäude, in dem man seinen Flüssigkeitsverlust wieder ausgleichen kann.
Öffnungszeiten: 8-17 Uhr |
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